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Technische Informationen und Anforderungen

Schutzmethoden

Es gibt mehrere Möglichkeiten, elektrische Geräte davor zu schützen, dass heiße Bauteile zu Zündquellen werden und eine Explosion verursachen.

  • Explosions- bzw. Flammenschutzmaßnahmen erfordern ein Gehäuse, das:
    • einer internen Explosion standhalten kann, ohne zu bersten und
    • verhindert, dass die Explosion oder Flammen aus dem Gehäuse nach außen dringen und eine Explosion außerhalb des Gehäuses verursachen.

Dies stellt die in Nordamerika verwendete, übliche Schutzmaßnahme für Schwerindustriegeräte dar.

  • Eigensicherheit umfasst die Begrenzung der elektrischen Energie an potentiellen Zündquellen in Stromkreisen (heiße Bauteile und Funkenquellen) auf Werte, die selbst unter anormalen (Fehler-) Bedingungen die Möglichkeit von Explosionsgefahren auf Grund von elektrischer Energie ausschließen. Diese Schutzmaßnahme wird für ein breites Spektrum von leistungsschwachen Geräten wie beispielsweise Pager, prozessgesteuerte Tankstandanzeiger und tragbare Gasdetektoren angewendet.
  • Nicht-entzündliche Geräte begrenzen die Energie an potentiellen Zündquellen in Stromkreisen (heiße Bauteile und Funkenquellen) ebenfalls. Aber im Gegensatz zu den oben beschriebenen Eigensicherheitsmethoden sind nicht-entzündliche Geräte darauf ausgerichtet, nur unter normalen Betriebsbedingungen Schutz zu bieten, was unter Umständen die Öffnung, einen Kurzschluss oder die Erdung von Feldverdrahtungen mit einschließen kann. Diese Schutzmaßnahme wird für ein breites Spektrum von Geräten wie beispielsweise Pager, prozessgesteuerte Tankstandanzeiger und tragbare Gasdetektoren angewendet.
  • Erhöhte Sicherheitsmaßnahmen schützen vor einer potentiellen Zündung von Gas- oder Dampfgemischen unter hohen Temperaturen bzw. vor Kontaktfeuer oder Funkenbildung bei ungünstigen Betriebsbedingungen. Erhöhte Sicherheitsmaßnahmen werden normalerweise auf Leuchten, Motoren und Verteilerkästen angewendet.
  • Druckbeaufschlagung umfasst die Füllung des Geräts mit Schutzgas und die Aufrechterhaltung des internen Drucks im Gerät. Dadurch wird eine potentielle externe Explosionsgefahr bzw. das Eintreten von Gas oder Dampf in das Gerät und ein Kontakt mit ansonsten ungeschützten Bauteilen vermieden. Druckbeaufschlagung wird in Geräten wie Motoren, Bedienelementen und Gas-Chromatographen verwendet.
  • Bei der Einkapselung werden die Teile, die eine Explosion verursachen können, eingekapselt, um sie von der äußeren Umgebung abzuschirmen. Diese Methode wird normalerweise auf Bauteile wie Schaltschütze angewendet.
  • Eine staubdichte Fertigung von elektrischen Geräten verhindert das Eindringen von brennbarem oder elektrisch leitendem Staub in Gefahrenbereiche der Klasse II. Diese Methode wird beispielsweise für Behälterfüllstandsmesser verwendet.

Genaue Beschreibungen finden Sie im Canadian Electrical Code (Kanadische Elektronorm), Teil I und II, der auf Anfrage bei CSA erhältlich ist. Eine Bestellung der Norm können Sie über unseren On-line store vornehmen.

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Weitere Informationen:


Schutzmethoden
Bereichsklassifizierungssysteme
Zusammenfassung der üblichen Schutzmethoden für versch. Abt. & Zonen
Einteilung in Gerätegruppen
Temperatur-Code und Temperaturklasse
Prüfeinrichtungen
Normen und Schutzmaßnahmen